• Zutritts­kontrolle …

    Denn Technik ist der neue Türsteher!

Digitale Zutrittskontrolle – einfach erklärt

Was versteht man unter einer digitalen Zutrittskontrolle?

Eine digitale Zutrittskontrolle regelt, wer wann und wo Zutritt erhält.

Statt ausschließlich mit klassischen Schlüsseln zu arbeiten, werden Türen und Bereiche über elektronische Berechtigungen gesteuert. Als Identifikationsmedium können beispielsweise Transponder, Karten oder – je nach eingesetztem System – auch Smartphones verwendet werden.

Damit lässt sich der Zutritt zu Gebäuden, einzelnen Etagen, Büros, Lagerräumen oder besonders geschützten Bereichen gezielt organisieren.

Das Prinzip ist einfach:

Die richtige Person erhält zur richtigen Zeit Zutritt zum richtigen Bereich.

Eine digitale Zutrittskontrolle eignet sich dabei sowohl für kleine Unternehmen und einzelne Standorte als auch für größere Unternehmen mit vielen Türen, Gebäuden und unterschiedlichen Nutzergruppen.

Wie funktioniert eine elektronische Zutrittskontrolle?

Jeder Mitarbeiter oder Nutzer erhält ein persönliches Identifikationsmedium – beispielsweise einen Transponder oder eine Karte.

In der Zutrittskontrollsoftware wird festgelegt, welche Türen diese Person zu welchen Zeiten öffnen darf.

So können beispielsweise unterschiedliche Berechtigungen eingerichtet werden für:

  • Mitarbeitende
  • Geschäftsführung
  • externe Dienstleister
  • Reinigungspersonal
  • Lieferanten
  • Techniker
  • Besucher

Die Berechtigungen können sich je nach Person, Gebäude, Tür und Uhrzeit unterscheiden.

Ein einfaches Beispiel

Eine Reinigungsfirma soll ein Bürogebäude ausschließlich am Abend betreten können.

In einer digitalen Zutrittskontrolle kann beispielsweise festgelegt werden:

Zutritt Montag bis Freitag zwischen 20:00 und 22:00 Uhr – ausschließlich zu den freigegebenen Gebäudebereichen.

Außerhalb dieser Zeiten oder an anderen Türen besteht keine Zutrittsberechtigung.

Ändert sich die Aufgabe des Dienstleisters, können die Berechtigungen entsprechend angepasst werden – ohne neue mechanische Schlüssel ausgeben zu müssen.

Welche Vorteile bietet eine digitale Zutrittskontrolle?

Digitale Zutrittskontrollsysteme ermöglichen eine wesentlich flexiblere Verwaltung als klassische mechanische Schließsysteme.

Zutrittsrechte flexibel vergeben

Berechtigungen können individuell nach Personen, Türen, Bereichen und Zeiträumen vergeben werden.

Neue Mitarbeitende erhalten die benötigten Rechte, während bei einem internen Wechsel vorhandene Berechtigungen angepasst werden können.

Verlorene Medien einfach sperren

Geht ein klassischer Schlüssel verloren, kann dies insbesondere bei umfangreichen Schließanlagen aufwendig werden.

Bei einer elektronischen Zutrittskontrolle kann ein verlorener Transponder oder eine Karte in der Regel gezielt gesperrt werden.

Die übrigen Zutrittsmedien können weiterhin verwendet werden.

Weniger Aufwand bei der Schlüsselverwaltung

Statt einer Vielzahl unterschiedlicher mechanischer Schlüssel kann ein einziges Medium mehrere Zutrittsberechtigungen enthalten.

Änderungen erfolgen über die Zutrittskontrollsoftware.

Das bedeutet beispielsweise:

  • Berechtigungen hinzufügen oder entfernen
  • zeitlich begrenzte Zutrittsrechte vergeben
  • verlorene Medien sperren
  • Nutzer und Zutrittsbereiche verwalten
  • Berechtigungen an organisatorische Veränderungen anpassen

Zeitlich begrenzte Zutrittsrechte

Nicht jeder benötigt rund um die Uhr Zugang.

Zutrittsrechte können beispielsweise nur für bestimmte:

  • Wochentage
  • Uhrzeiten
  • Gebäude
  • Etagen
  • Räume
  • Sicherheitsbereiche

freigegeben werden. Gerade bei externen Dienstleistern, Reinigungskräften oder temporären Mitarbeitenden können dadurch sehr gezielte Berechtigungen eingerichtet werden.

Zentrale Verwaltung

Je nach eingesetztem System können Zutrittsrechte zentral über eine Software verwaltet werden.

Bei entsprechenden Lösungen ist auch eine cloudbasierte Administration möglich.

Dadurch lassen sich selbst größere Anlagen mit vielen Türen und Nutzern übersichtlich verwalten.

Smartphone als Zutrittsmedium

Moderne Zutrittskontrollsysteme können – abhängig vom Hersteller und eingesetzten System – auch das Smartphone als digitales Zutrittsmedium nutzen.

Dadurch können bestimmte Anwendungen vollständig ohne klassische Schlüssel oder zusätzliche Transponder umgesetzt werden.

Mehr als nur eine elektronische Tür

Eine professionelle Zutrittskontrolle besteht häufig nicht nur aus einem elektronischen Schließzylinder oder einem Kartenleser.

Je nach Gebäude und Anforderung können verschiedene Systeme und Türkomponenten zusammenspielen, beispielsweise:

  • elektronische Schließzylinder
  • digitale Türbeschläge
  • Zutrittsleser
  • Motorschlösser
  • elektrische Türöffner
  • Fluchttürsysteme
  • automatische Türen
  • Dreh- und Karusselltüren
  • Personenvereinzelungsanlagen
  • Aufzugssteuerungen
  • Zeiterfassungssysteme
  • übergeordnete Gebäudesysteme

Entscheidend ist deshalb nicht nur die Auswahl einzelner Produkte, sondern ein technisch und organisatorisch durchdachtes Gesamtkonzept.

Welche Zutrittskontrolle passt zu Ihrem Unternehmen?

Die Anforderungen unterscheiden sich erheblich.

Ein Unternehmen mit zehn Mitarbeitenden und zwei Eingangstüren benötigt eine andere Lösung als ein Unternehmen mit mehreren Gebäuden, hunderten Nutzern und unterschiedlichen Sicherheitsbereichen.

Deshalb betrachten wir bei der Planung unter anderem:

  • Wie viele Personen benötigen Zutritt?
  • Wie viele Türen und Gebäude sollen eingebunden werden?
  • Welche unterschiedlichen Zutrittsbereiche gibt es?
  • Müssen Berechtigungen zeitlich eingeschränkt werden?
  • Soll die Verwaltung lokal oder über die Cloud erfolgen?
  • Welche bestehenden Schließ- und Türsysteme sind bereits vorhanden?
  • Müssen weitere Systeme angebunden werden?
  • Wie soll die Anlage zukünftig erweitert werden können?

So entsteht eine Zutrittslösung, die nicht nur technisch funktioniert, sondern auch im täglichen Betrieb einfach zu verwalten ist.

Herstellerunabhängige Beratung durch tobler Sicherheitstechnik

Nicht jedes Zutrittskontrollsystem passt zu jeder Anwendung.

Wir beraten Sie deshalb herstellerunabhängig und prüfen gemeinsam mit Ihnen, welche Technologie und welches System zu Ihren Anforderungen und zu Ihrer bestehenden Infrastruktur passen.

Im Bereich digitaler Schließ- und Zutrittskontrollsysteme arbeiten wir unter anderem mit Lösungen von:

dormakaba, SimonsVoss und ASSA ABLOY.

Dabei betrachten wir nicht nur die Software oder den elektronischen Schließzylinder, sondern die gesamte Tür und deren technische Komponenten.

Von der Planung über die Installation und Inbetriebnahme bis zur späteren Wartung und Betreuung erhalten Sie bei tobler Sicherheitstechnik auf Wunsch eine durchgängige Lösung.

Zutrittskontrolle geplant oder bestehendes System erweitern?

Ob einzelne Türen, ein komplettes Gebäude oder mehrere Standorte: Wir unterstützen Sie bei der Planung und Umsetzung einer Zutrittskontrolle, die zu Ihrer Organisation passt.

Lassen Sie sich von unserem Team beraten.